Solidaritäts-Kundgebung vor dem Gericht: Besetzerin der Kronenstraße 21 steht vor Gericht

Gefunden auf: https://diewg.noblogs.org

Am Donnerstag findet um 9 Uhr der erste Prozess wegen der Besetzung der Kronenstraße 21 statt. Verhandelt wird im Amtsgericht am Holzmarkt vor dem Jugendgericht.

Kommt ab 8:30 vorbei zu einer Kundgebung vor dem Gericht um die Angeklagte zu unterstützen und zu zeigen, das Besetzen notwendig und keineswegs kriminell ist. Gemeinsam wollen wir noch einmal auf die Kündigung der Mieter*innen in der Kronenstraße und anderswo aufmerksam zu machen und dieser Spekulation mit Wohnraum wiedersprechen. Continue reading “Solidaritäts-Kundgebung vor dem Gericht: Besetzerin der Kronenstraße 21 steht vor Gericht”

3. Betroffenentreffen wegen der AfD Demo im Oktober 2018

10. März 2020 | 19:00 Uhr | Kita “AU JA” auf dem Grether Gelände (Adlerstr. 12)

Strafbefehl oder Prozesstermin wegen der AFD Demo im Herbst 2018?

Am 29.10.2018 veranstalteten die AfD und ihre Jugendorganisation, die Junge Alternative, in Kooperation mit dem extrem rechten “Frauen”bündnis Kandel eine Demo in Freiburg. Ziel war die rassistische Vereinnahmung der grausamen Gruppenvergewaltigung einer 18-Jährigen Freiburgerin. Zahlreiche Menschen stellten sich entschlossen gegen den rechten Aufmarsch und beteiligten sich an den Gegenprotesten – und sind nun von Repression durch den Staat betroffen, indem sie Strafbefehle erhalten und es zu Prozessen kommt. Bist auch du betroffen? Dann komm am 10.03. zum dritten Betroffenentreffen in die Kita “AU JA” und tausche dich mit anderen Betroffenen aus.

Warum du kommen solltest?

Um dich mit anderen Betroffenen auszutauschen und gemeinsam zu überlegen wie ihr euch politisch wehren, sowie gegenseitig unterstützen könnt. Zudem werden wir besprechen wie wir Geld sammeln um die entstehenden Kosten zu decken.

Du hast keine Zeit? Dein Prozess steht schon an? Du hast noch Fragen? Dann melde dich bei uns unter:

eafreiburg@linksunten.ch

oder

freiburg@rote-hilfe.de

Antifaschistischer Protest bleibt notwendig und legitim!

Tag X – Gemeinschaftlicher Widerstand

Wir unterstützen folgenden Aufruf:

Dezentraler Aktionstag gegen Repression
am Samstag vor dem Prozessauftakt zu den G20-Protesten am Rondenbarg

Im Juli 2017 haben wir uns international und spektrenübergreifend zu Zehntausenden nach Hamburg aufgemacht, um lautstark und entschlossen gegen das Gipfeltreffen der zwanzig wirtschaftlich und politisch mächtigsten Staaten der Welt zu protestieren. Wie bei anderen Zusammenkünften bürgerlicher Regierungen, autoritärer Regime und kriegsführender Militärblöcke haben wir es nicht hingenommen, dass sie ungestört ihre wirtschaftlichen und geopolitischen Interessen aushandeln können. Wir sind auf die Straße gegangen gegen die kapitalistischen Verhältnisse, die auf Unterdrückung und Ausbeutung beruhen und für den Tod von Millionen Menschen verantwortlich sind. Continue reading “Tag X – Gemeinschaftlicher Widerstand”

2. Betroffenentreffen wegen der AfD Demo im Oktober 2018

14. Januar 2020 | 19:00 Uhr | Kita “AU JA” auf dem Grether Gelände (Adlerstr. 12)

Am 29.10.2018 veranstalteten die AfD und ihre Jugendorganisation, die Junge Alternative, in Kooperation mit dem extrem rechten “Frauen”bündnis Kandel eine Demo in Freiburg. Ziel war die rassistische Vereinnahmung der grausamen Gruppenvergewaltigung einer 18-Jährigen Freiburgerin. Zahlreiche Menschen stellten sich entschlossen gegen den rechten Aufmarsch und beteiligten sich an den Gegenprotesten – und sind nun von Repression durch den Staat betroffen, indem sie Strafbefehle erhalten und es zu Prozessen kommt.Bist auch du betroffen? Dann komm am 14.01. zum zweiten Betroffenentreffen in die Kita “AU JA” und tausche dich mit anderen Betroffenen aus.

Warum du kommen solltest?

Um dich mit anderen Betroffenen auszutauschen und gemeinsam zu überlegen wie ihr euch politisch wehren, sowie gegenseitig unterstützen könnt. Zudem werden wir besprechen wie wir Geld sammeln um die entstehenden Kosten zu decken.

Du hast keine Zeit? Dein Prozess steht schon an? Du hast noch Fragen? Dann melde dich bei uns unter:

eafreiburg@linksunten.ch

freiburg@rote-hilfe.de

Free them all! United against repression.

Am 18.12.2019 versammelten sich ca. 50 Menschen auf dem Freiburger Rathausplatz um ihre Solidarität mit den Betroffenen der G20-Repression und mit der Parkbankcrew kundzutun und gegen die Repressionen in Folge des Linksuntenverbots laut zu werden. Das lächerliche und vollkomm übertriebende Polizeiaufgebot auf dem Weihnachtsmarkt, stellte den allbekannten Demo-Spruch “BRD Bullenstaat” bildhaft dar. Jedoch ließen sich die Kundgebungsteilnehmer*innen davon nicht die Laune verderben. Besonders erfreut waren die Aktivist*innen darüber, dass unser Gefährte Loic am heutigen Tag aus der Hamburger Untersuchungshaft entlassen wurde – auch wenn er sich 2 mal in der Woche bei der Polizei melden soll und auch wenn der Elbchausseeprozess vermutlich weiterhin bis April andauern wird, ist er endlich draußen! Mehrere Redebeiträge und ein Brief aus der Untersuchungshaft Holstenglacis wurden verlesen und Jingles abgespielt.

Diese Versammlung war nicht die Erste und nicht die Letzte! Repressionen gehen uns Alle an! Am 31.12. findet vor der Freiburger JVA eine knallende Silvester Kundgebung statt, der Elbchausseeprozess ist noch lange nicht vorbei, am 25. Januar findet eine überregionale Demonstration gegen das Linksuntenverbot statt und am 08.01.2020 fängt der Parkpankprozess in Hamburg an… Wir werden uns weiterhin gegen Repressionen warm anziehen und weiterhin auf die Straßen gehen bis Alle wieder Frei sind! Continue reading “Free them all! United against repression.”

Spendenaufruf für die angeklagten Hausbesetzer*innen

Im letzten Jahr wurden von der Kampagne WG (Wohnraum gestalten) eine Reihe leerstehender Häuser in Freiburg besetzt. Die Gründe des Leerstandes waren vielfältig und reichten von der Entmietung und Verdrängung der alten Bewohner*innen über Leerstand von kommunalen & landeseigenen Immobilien bis zum jahrelangen Leerstand durch Privatvermieter*innen bei gleichzeitigem Wohnraummangel in der ganzen Stadt.

Die aufsehenerregenden Besetzungen erzeugten ein großes Echo in der Kommunalpolitik, aber auch eine Welle von Repressalien seitens der Staatsmacht. Eine größere Zahl von Aktivist*innen sieht sich aktuell Strafbefehlen und Prozessen aufgrund von Hausfriedensbruch und anderer mit den Besetzungen in Zusammenhang stehender Delikte konfrontiert. Diese Kriminalisierung von politischen Aktionen soll einerseits die Aktionen an sich als unpolitisch & „kriminell“ darstellen, andererseits die betroffenen Aktivist*innen von weiterem politischen Engagement abhalten und „Nachahmungstäter“ abschrecken.

Die Strafbefehle und Prozesse sind ein klarer Fall von Klassenjustiz: Nicht die Profiteure von Entmietung & Leerstand werden angegangen, sondern diejenigen welche gegen diese Unterdrückung kämpfen!

Um diesen staatlichen Angriff abzuwehren sind die Hausbesetzer*innen auf eure Solidarität angewiesen: Die Prozesse und Strafen kosten eine Menge Geld, deshalb sammelt Spenden, organisiert Solidaritätsaktionen und begleitet die Prozesse!

Spendenkonto:

Inhaber: Rote Hilfe OG Freiburg
IBAN: DE47 4306 0967 4007 2383 64
BIC: GENODEM1GLS
Verwendungszweck: squatfreiburg

Unsere Solidarität gegen ihre Repression!

DIE 3 VON DER PARKBANK – PROZESSBEGINN IM JANUAR

Gefunden auf: https://parkbanksolidarity.blackblogs.org/

Wir möchten euch mitteilen, dass der Prozess gegen die 3 Hamburger Gefährt*innen vor der Tür steht. Seit ihrer Festnahme in der Nacht zum 08. Juli 2019, sitzen 2 von ihnen immer noch in Untersuchungshaft.

Nun startet der Prozess am 08.01.2020 um 13 Uhr vor dem Landgericht in Hamburg (Raum bis jetzt noch unklar). Kommt zum Prozessauftakt und zeigt euch solidarisch mit den Gefährt*innen!

Kommt Silvester zum UKnast Holstenglacis um zusammen mit den Gefangenen in das neue Jahr zu starten!
Am Sonntag, den 05.01.2020 gibt es eine Infoveranstaltung in der Rote Flora zu den 3 von der Parkbank
und am Dienstag, den 07.01.2020 um 19 Uhr findet eine Vorabenddemo zum Prozessbeginn am Centro Sociale statt.
Außerdem wird es zum ersten Prozesstag am 08.01. ab 12 Uhr eine Kundgebung vor dem Landgericht geben!

Bleibt wachsam und wartet auf weitere Ankündigungen!

Freiheit für die 3 von der Parkbank!


Brief eines Gefangenen, Oktober 2019

Ich habe es bestimmt schonmal geschrieben aber es ist einfach so bezeichnend, dass sich der Staat und seine Justiz eine Korrektur, eine Veränderung der Menschen in ihrem Sinne vorstellen, diese versuchen zu erzwingen, indem den Gefangenen Liebe und Zärtlichkeit entzogen werden. Sie existieren natürlich trotzdem, wird aber in Form von kontrollierten Briefen, wenigen Telefonaten und Besuchen dosiert.

Der Staat wird mit seiner Gewalt immer dafür sorgen, dass die Gefängnisse gefüllt bleiben. Liebe und Zärtlichkeit sind wichtige Bestandteile eines freien Lebens, die auch erkämpft und verteidigt werden müssen. Diese Erkenntnisse werden mir hier deutlich, wenn Menschen hier drinnen nichts und niemanden Vermisstes haben und der Weg zur Selbstaufgabe kurz ist. Manche suchen dann die Religion als etwas, auf das sie sich stützen können… „Du kannst nicht tiefer fallen als in Gottes Arme.“ Die Religion steht für etwas oder gibt es vor, was viele nicht haben. Horizontale Beziehungen, in denen es ein gegenseitiges Vertrauen und eine Sicherheit über materialistische Werte hinaus bzw. unabhängig von ihnen gibt. Es fehlen die Erfahrungen von Solidarität. Viele Beziehungen von denen ich hier höre, sind eher Abhängigkeiten, an Bedingungen geknüpfte Geschäfte. So wie es eben vorgegeben, vorgelebt wird. Dass soll nicht frustriert oder fatalistisch klingen. Es ist eher mein Eindruck und zeigt mir, dass ein solidarischer, liebevoller Umgang, Beziehungen zwischen Menschen prägt und ändert.

Ein Gefangener
UHA Holstenglacis, Oktober 2019

Freiheit für die Gefangenen des G20 von Hamburg!

Aufruf zu Kundgebung um 18 Uhr auf dem Rathausplatz und anschließendem Abendspaziergang am 18.12. anlässlich des seit einem Jahr laufenden „Elbchausee-Prozesses“ und neuer repressiver Schläge

Bereits zweieinhalb Jahre ist es her, das viele Tausend Menschen in Hamburg gegen die G20 auf die Straße gingen und einige der bewegensten Protest-Tage der letzten Jahrzehnte in der BRD vielfältig gestalteten. Es wurde solidarisch gekämpft – gecampt, gefeiert, demonstriert, blockiert, angegriffen, zurückgeschlagen. Temporäre Freiräume wurden vom Hafen bis zur Schanze erkämpft und warfen neuen Schatten auf den Schrecken der herrschenden globalen Politik. Doch die massiven Repressionswellen rollen fort – hunderte Verfahren, Durchsuchungen, öffentlichen Fahndungen und medialer Diffamierung der Proteste.

Der Staat übt Rache und hat sich vorgenommen diese an denjenigen zu Üben, die ihm oft zufällig in die Hände fallen. Der Kampf für eine notwendige Umgestaltung der Welt im privilegierten Gebiet wird als sinnlose Zerstörungswelle diffamiert. Um den Widerstand gegen die gewalttätige Herrschaft der G20 Mundtot zu machen, wurden zehntausende Ordnungskräfte nach Hamburg gekarrt. Das 100 Millionenloch, dass von Sicherheitspolitik des Gipfels an roten Zahlen geblieben ist, braucht immer noch rechtfertigende Argumente. Diese sollen etwa bei den Elbchaussee-, Rondenbarg- oder Welcome-to-Hell Verfahren aufgebaut werden.

So stehen seit einem Jahr vier Jugendliche aus Hessen mit dem französischen und in Untersuchungshaft befindlichen Gefährten Loic vor Gericht. Sie sollen dabei gewesen sein, als am ersten Gipfeltag ein bourgeoiser Kiez, Schaufenster der anti-solidarischen Träume von Reichtum der G20 Länder, in 20 Minuten starke Verwüstung erlebte. Der hoch-symbolische Indizienprozess wurde mittlerweile bis in den April 2020 verlängert. Nach wie vor konnten keine konkreten Straftaten bewiesen werden. Die Vermutung, dass Menschen bei dem Zug durch das Nobelviertel anwesend waren, reicht der Rachejustiz aus um mehrjährige Haftstrafen zu rechtfertigten.

Eine Rachejustiz, die ab nächsten Jahr zahlreiche weitere Prozesse – u.A. wegen Landfriedensbrüchen – gegen Linke plant, die in einem Industriegebiet von mehreren Polizeihundertschaften verprügelt wurden. Der repressive Aufwand gegen die Gipfelgegner*innen im Nachklapp erscheint, als wolle er sich an den staatlichen Bemühungen gegen die Stadtguerilla messen.

Diese brandaktuelle autoritäre Entwicklungen bei gleichzeitigem Aufstieg der Rechtsradikalen können wir nicht weiter hinnehmen. Während rechte, bewaffnete und mordende Gruppen bestenfalls zu „Einzeltäter“-Verurteilungen führen und dutzende sich im Knast, im Untergrund wie auch innerhalb von Behörden (re-)Organisieren können, werden linksradikale Aktivist*innen stetig wegen Kleinigkeiten kriminalisiert. Neben neuen Polizeigesetzen, die oft explizit gegen marginalisierte Gruppen und pluralistische Gesellschaftsansätze ins Feld gebracht werden, sind Überwachung, Zensur, Verbote, Razzien und immer härtere Strafen schon jetzt die Regel in unserem Alltag.

So sitzen auch schon seit Anfang Juli zwei Hamburger Gefährtinnen in Untersuchungshaft. Zusammen mit einer weiteren Person wurden sie von einer Parkbank festgenommen. Allen dreien wird von der Oberstaatsanwaltschaft die Vorbereitung einer „schweren Brandstiftung“ vorgeworfen. Auch hier werden Menschen wegen ihren Idealen eingesperrt. Es sind aber die Feindinnen der Freiheit, die bekämpft gehören.

Begleitet weiterhin kritisch das Geschehen. Unterstützt die Kampagnen für die „drei von der Parkbank“ und #freeloic. Kommt zum Tag (((i))) nach Leipzig und am 18. 12. auf den Weihnachtsmarkt nach Freiburg. Zeigt eure Solidarität mit den Gefangenen und organisiert weiterhin den Widerstand gegen die Herrschaften dieser Welt. Gemeinsam für eine antikapitalistische Wende – Repression geht uns alle an!

Solidarität und Komplizenschaft mit den Gefangenen der G20 Revolte!
Mit allen Mitteln gegen Grenzen, Knast und Unterdrückung!
Power durch die Mauer bis sie bricht!

Aufruf zur solidarischen Prozessbegleitung: Prozess wegen Hausbesetzung am 3. Dezember

Gefunden auf: tacker.fr

3. Dezember 2019 | 10:00 Uhr | Kundgebung ab 9:30 Uhr | Amtsgericht Freiburg (Holzmarkt 2) Sitzungssaal 8

Nach mehreren Verschiebungen findet am 3. Dezember ein Prozess gegen einen Aktivisten wegen einer Hausbesetzung in der Guntramstraße 44 (im Dezember 2018) vor dem Amtsgericht Freiburg statt. Dem Aktivisten wird Hausfriedensbruch vorgeworfen. Die Rote Hilfe OG Freiburg ruft zur solidarischen Teilnahme am Prozess auf.

Die Besetzung der Guntramstraße 44 war eine Reaktion auf die Entmietung aller ehemals dort wohnenden Mieter*innen durch den neuen Eigentümer Bertram Feil – einem in Zürich wohnhaften Arzt. Dieser stellte den ehemaligen Mieter*innen den Strom ab, erhöhte die Mieten stark und Kündigte allen im Haus verbliebenen Mieter*innen am Ende wegen angeblichem Eigenbedarf an allen Wohnungen. Die Besetzung sollte diese Verdrängung öffentlich skandalisieren.

Zusätzlich wurde auch der Fakt thematisiert, dass es trotz akuter Wohnungsnot und horrenden Mietpreisen in Freiburg immer noch Leerstand gibt.

Und zu guter Letzt zielte die Aktion auch auf eine Kritik des Privateigentums an Immobilien insgesamt ab. Durch ihr zufälliges Privileg der Klasse der Hausbesitzer*innen anzugehören, können diese den Mieter*innen jeden Monat einen großen Teil ihres Lohnes abnehmen, selbst wenn die Häuser durch die teilweise jahrzehntelangen Mietzahlungen schon längst abgezahlt sind.

Unterstützt den Aktivisten! Die Häuser denen, die drin wohnen!