No Border Action Day’s – Und der nächste Berufungsprozess steht an

Am 21.01.2019 findet vorm Landgericht Freiburg ein Berufungsprozess wegen den No Border Action Day’s 2016 statt.

Damals protestierten Menschen an der Deutsch-Schweizer Grenze gegen die europäische Abschottungspolitik. Der Genosse wurde in erster Instanz wegen Nötigung verurteilt und ist in Berufung gegangen.

Er freut sich über solidarische Menschen die ihm beim Prozess begleiten.

21.01.2019 | 09:00 Uhr

Landgericht Freiburg
Salzstr. 17
79098 Freiburg

United we Stand – Vortrag am 24.11.2018

Im Rahmen der Autonomen Antifa – Soliparty halten wir einen Infovortrag mit anschließender Diskussion zum G20-Gipfel.

 

Autonome Antifa Soliparty | 24.11.2018 | 19 Uhr | Autonomes Zentrum KTS | Basler Straße 103 | Linie 5 Haltestelle Pressehaus

G20 in Hamburg: Ein Gipfel der Reppression geht weiter

Im Juli 2017 gab es anlässlich des G20-Gipfels vielfältige Proteste zehtausender Linker in Hamburg, die bereits im Vorfeld von einem massiven Ausbau der repressiven Mittel seitens der Berhörden begleitet wurden. Nicht nur die Einsatzleitung unter Hartmut Dudde präsentierte mit über 31.000 Polizeieinheiten einvöllig neues Ausmaß gewaltsamer Protestunterdrückung während des Gipfels. Auch in den folgenden Monaten waren Razzien, Zensur,Öffentlichkeitsfahndungen und teilweise internationale Verfolgung von AktivistInnen an der Tagesordnung. Die “Sonderkomission Schwarzer Block” unter Jan Hieber wurde mit fast 100 Durchsuchungen, internationalen Haftbefehlen und Ermittlungsanordnungen, sowie angeblich über 3.000 eingeleiteten Strafverfahren, dessen Aktivität bis zum jetzigen Zeitpunkt fortgeführt wird. Continue reading “United we Stand – Vortrag am 24.11.2018”

Solidarität beginnt linksunten!

Mittwoch, 18.10.2017, 20:00, KTS Baslerstr. 103

Das Innenmisterium hat Ende August 2017 per Verfügung die Plattform linksunten.indymedia.org verboten und durch eine abenteurliche Konstruktion eines verbotenen Vereins die Repression gegen Freiburger Aktivist*innen und die KTS rechtfertigen wollen. Die Hausdurchsuchungen, willkürliche Beschlagnahme und Zerstörung in den Privatwohnungen sowie den Räumen der KTS sind nur die oberflächlich sichtbare Spitze einer seit mehreren Jahren laufenden Überwachung und Kriminalisierung linker Strukturen in Freiburg.

Mit der heutigen Veranstaltung wollen wir sachlich unaufgeregt über die bisherigen Ereignisse berichten und Einblick in die Verfahren(sakten) geben. Wir wollen Methoden und Arbeitsweise von Verfassungsschutz, Polizei und weiteren Behörden aufzeigen, konkrete Folgen der Repressionswelle für die Freiburger Szene thematisieren und Euch für Ursache und Wirkung sensibilisieren. Mit Euch, die Ihr in Freiburg und darüber hinaus – nicht notwendig als Nutzer*in der KTS – links politisch bewegt seid, möchten wir über Formen kritischer Solidarität, Umgang miteinander und problematischen Verhaltensweisen diskutieren und reflektieren. Gemeinsam wollen wir Tipps und Tricks erarbeiten, um sich gegen Überwachung und Repression zu schützen. Denn der erste Blick in die Akten zeigt: -Getroffen hat es einige. Gemeint sind wir alle- ist keine inhaltsleere Parole, sonder leider ernstzunehmende Realität.

Eine Veranstaltung des EA Freiburg in Zusammenarbeit mit dem Referat für politische Bildung des AStA. Zu den rechtlichen Fragen referiert die Rechtsanwältin, die die KTS im Klageverfahren vor dem Verwaltungsgericht vertritt.